Geschichte
Von der Gründung bis Heute
Von der Gründung im Jahre 1988 von Jean-Pierre Summe bis Heute, ist das Ärztezentrum stetig gewachsen. Im 2021 bezogen wir neue Räumlichkeiten.
Personelle Veränderungen
Das Jahr ist geprägt durch personelle Veränderungen. Nach fast 40-jähriger Praxistätigkeit tritt Jean-Pierre Summe Ende 2025 in den Ruhestand. 1988 begann er in den Praxisräumen an der Dorfstrasse 41 in Bettlach seine Tätigkeit als Hausarzt. Er gründete die Praxis gemeinsam mit Andreas Rüeger, der bereits 2019 in den Ruhestand getreten ist. Die beiden legten damals den Grundstein für das heutige Ärztezentrum.
Meredeth Zotter nimmt ihre ärztliche Tätigkeit im Ärztezentrum im Januar auf. Sie vertritt einerseits ihre Kolleginnen im Mutterschaftsurlaub, und ergänzt ab 2026 das Ärzteteam nach den eingangs erwähnten Abgängen.
Investitionen in die Digitalisierung und Infrastruktur
Nach wie vor unternehmen wir große Anstrengungen in der Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere in die Digitalisierung. Seit diesem Jahr können Termine bei unseren Ärzten über eine Online-Plattform gebucht werden. Unsere Ärzte werden bei den täglich anfallenden administrativen Arbeiten durch eine Spracherkennungssoftware unterstützt. Des Weiteren arbeiten wir bei der Entwicklung einer vollintegrierten KI-gestützten medizinischen Dokumentation mit. Einerseits möchten wir damit die Qualität in der Patientenbetreuung verbessern, andererseits aber auch, als moderner und fortschrittlicher Arbeitgeber, die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter optimieren.
Neuer Tarif TARDOC
Ab 01.01.2026 tritt ein neuer Tarif in Kraft. Der TARDOC (Tarif für ambulante ärztliche Leistungen und Dokumentation) ist die neue Tarifstruktur für die Abrechnung ambulanter medizinischer Leistungen in der Schweiz und ersetzt den TARMED. Ob TARDOC „besser“ ist, hängt stark davon ab, wen man fragt. Da der TARMED über 20 Jahre alt war, bildete er die moderne Medizin kaum noch korrekt ab. Gegenüber den Hausärzten spricht man beim TARDOC von einem faireren System, da dieser die „sprechende Medizin“ (Beratungsgespräche) im Vergleich zu technischen Leistungen (wie Röntgen oder MRI) tendenziell besser vergütet. Das stärkt die Hausarztmedizin. Erste Vergleichsanalysen lassen aber gewisse Zweifel aufkommen, ob dem auch wirklich so ist. Zu erwähnen ist unbedingt, dass der administrative Aufwand für die Umstellung riesig ist, kommt hinzu, dass der finanzielle Aufwand für Ausbildung und Anpassung der Software uns mehrere Tausend Franken kostet.
Zuwachs im Ärztezentrum
Ralf Lechenmayr zieht mit seiner Praxis ein. Nach über 16 Jahren in einer Einzelpraxis tätig, empfängt er ab März 2024 seine Patienten in den Räumlichkeiten des Ärztezentrums Bettlach. Ralf Lechenmayr ist ein sehr erfahrener Hausarzt, von dem das junge Team des Ärztezentrums enorm profitieren kann.
Nach ihrer ordentlichen Pensionierung als Chefärztin der Frauenklinik des Bürgerspitals setzt Franziska Maurer ab September 2024 in einem Teilzeitpensum ihre Tätigkeit als Gynäkologin bei uns fort. Die erfahrene Gynäkologin ist mit ihrer ansteckenden Begeisterungsfähigkeit eine Bereicherung für unser Team.
Die Nachfrage nach hausärztlicher Betreuung in der Region Grenchen ist ungebremst und so groß, dass wir unser Team mit Lena Sundermann erweitern. Sie arbeitet ab Oktober 2024 als Hausärztin in einem Teilzeitpensum bei uns mit.
Das Ärztezentrum wächst
Ab Januar bietet die Onkologie/Hämatologie Praxis Solothurn mit Philippe von Burg eine regelmässige Sprechstunde bei uns an. Damit sollen die Sprechstunden in der Praxis in Solothurn entlastet und den Patientinnen und den Patienten in der Region Grenchen eine Domizil nahe onkologische Betreuung angeboten werden.
Gleiches gilt für die Orthopädie. Der Chefarzt der orthopädischen Klinik des Bürgerspitals Solothurn, Näder Helmy, ist regelmässig in Bettlach und beurteilt Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates und Sportverletzungen.
Ab August stösst die Gynäkologin Esther Käser zum Ärzteteam dazu und wird in unseren Räumlichkeiten eine gynäkologische und geburtshilfliche Praxis aufbauen.
Zusammen mit den Therapeuten der Physiotherapie Puma aus Lengnau wird ab September eine physiotherapeutische Sprechstunde angeboten. Durch die enge Zusammenarbeit und eine verbesserte Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut soll die Behandlungsqualität optimiert werden.
Ab Oktober bietet Oviva eine Sprechstunde für Ernährungsberatung als wichtige Unterstützung bei der medizinischen Behandlung bei zahlreichen Krankheiten an
Neue Spezialisten
Die Grundversorgung wird mit Hilfe von Spezialisten erweitert. Gemeinsam mit dem Hausarzt beurteilen sie Patientinnen und Patienten in der hausärztlichen Sprechstunde. Ab Januar findet regelmässig eine nephrologische Sprechstunde mit Stefan Farese vom Herz-Nieren-Zentrum Solothurn statt. Weitere Projekte in dieser Art sind vorgesehen.
Im November wird mit Simon Nobs die Stelle des Praxisassistenten wieder besetzt. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Facharzt für allgemeine innere Medizin wird er das Ärzteteam 1 Jahr unterstützen.
Durch die Vergrösserung des Ärzteteams steigern auch die Anforderungen ans Backoffice. Es werden zusätzliche MPA-Stellen geschaffen.
Auch dieses Jahr ist weiterhin durch die Pandemie bestimmt. Ab Herbst sinken die Zahlen und auch innerhalb der Praxis werden die Schutzmassnahmen gelockert.
Der grosse Umzug
Im Dezember 2021 bezieht das Ärztezentrum an der Bielstrasse 31 die neu erbaute Praxis und verfügt dann über neue, grosszügige und funktional den heutigen Ansprüchen entsprechende Räume mit einer top modernen Infrastruktur.
Mit dem Praxiseinstieg von Dominik Gnaiger im Dezember 2021 und Corinne Grütter im Juni 2022 treten zwei junge Kollegen nun die Nachfolge der älteren Kollegen an und sichern damit den Fortbestand des Ärztezentrums. Beide waren schon als Assistenzärzte bei uns tätig.
Die Pandemie bestimmt weiterhin den Alltag. Ab September herrscht Maskenpflicht für alle Mitarbeiter und Patientinnen und Patienten. Die Praxis beteiligt sich am kantonalen Covid-Impfprogramm.
Die Corona Pandemie
Mit dem Lockdown ab März ändert sich unser Praxisalltag. Im Vorgarten wird ein Testcontainer eingerichtet. Auch die Mitarbeiter bleiben nicht verschont, es kommt immer wieder zu Corona bedingten Ausfällen infolge Erkrankung oder Quarantänemassnahmen. Nebst der Bewältigung des Praxisbetriebes laufen die Planungen für den Bau der neuen Praxis auf Hochtouren.
Ruhestand Andreas Rüeger
Im Oktober 2019 trat Andreas Rüeger in den Ruhestand.
Gemeinsam mit den jungen Kolleginnen und Kollegen, die seit 2017 bei uns als Assistentinnen und Assistenten tätig waren, konnten Jean-Pierre Summ und Patrick Fluri das Ärztezentrum als Gruppenpraxis weiterführen.
Förderung der Jungen
Seit 2017 bietet das Ärztezentrum Assistentenstellen an. Künftige Hausärztinnen und Hausärzte können einen Teil ihrer Ausbildung bei uns im Ärztezentrum absolvieren.
Eintritt Patrick Fluri
Im Jahre 2011 stiess Patrick Fluri zum Ärztezentrum, aus der Doppelpraxis wurde das Ärztezentrum.
Eintritt Andreas Rüeger
Im Jahre 1991 nahm dann auch Andreas Rüeger seine Tätigkeit auf.
Gründung
Gegründet wurde das Ärztezentrum Bettlach von Jean-Pierre Summ und Andreas Rüeger als Doppelpraxis. In den Räumlichkeiten an der Dorfstrasse 41 begann Jean-Pierre Summ im Juni 1988 mit seiner Praxistätigkeit.